Kamera
Digitale Camcorder

Das Herzstück eines jeden digitalen Camcorders ist sein Charge-Coupled-Device (CCD), also der Sensor, der das durchs Objektiv einfallende Licht aufnimmt und in elektrische Signale umwandelt.

Die Kameras sind grundsätzlich alle gleich aufgebaut:

Das Licht wird durch das Objektiv auf einen CCD-Chip (Bildwandlerchip) geleitet. Dort werden die Lichtstrahlen in ein elektronisches Signal umgewandelt. Dieses Signal wird dann in eine digitale Information umgewandelt. Dabei wird eine Codierung vorgenommen. In unserem Fall der DV-Codec. Diese Information wird dann auf die Kassette geschrieben.

Die Qualität der Kamera hängt von den folgenden drei Werten ab:

  • Größe und Qualität des Objektivs
  • Größe und Anzahl der CCD-Chips
  • Verwendung verschiedener Codecs

Große professionelle Kameras verwenden große lichtstarke Objektive, 3-CCD-Chips in der Größe von 2/3 Zoll und einen hochqualitativen Codec, wie zum Beispiel Digital Betacam oder DVCpro 50. Allerdings gibt es auch baugleiche Kameras, die den DV-Codec verwenden. Das spart in der Nachbearbeitung enorm Kosten. Die mittelgroßen semiprofessionellen Kameras, verwenden ebenfalls eine 3-Chip-Technologie, mit etwas kleineren Chipgrößen und kleinerem Objektiv.
 
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